Gala Beileger 

rb_mockup_kürzer.jpg
 
rb_mockup_2.jpg
 

 

Heimkommen

Der Tag vergeht, viel schneller als du läufst
Du schnappst nach Zeit und atmest Augenblicke
Hältst fest am Ort, der deine Ruhe ist

Kehrst heim unter dem Frühlingsmond
Zum Tagesanbruch deiner Sinne
Du willst durch Wände gehen vor lauter Glück
Und stehst ganz still vor deinem Zimmer
Noch kurz, du wartest und genießt
Blickst auf den Tag, der sich entfernt
Grüßt deine Tür, drückst ihr die Hand
Sie lockert ihren Griff

Die Ruhe jetzt, vor Wind verschlossen
legt sich auf deine müden Glieder
Du lässt dich fallen in deinen Geist
Und sinkst in Sommerwolken nieder
An nichts mehr denken, alles denkbar
Hinter verschlossenen Lidern kein Tabu
Sei Narr, sei Weiser, und wechsle wieder
Solange bis der Tag anbricht

Previous
Previous

hohes C

Next
Next

Paulaner